2. Bundesliga Damen-Tennis in Bad Vilbel 2018

Die Damen-Mannschaft des TC Bad Vilbel schlägt diese Saison in der 2. Damen-Bundesliga Süd auf. Die Spiele der Bundesliga starten am 10.05.2018. An folgenden Spieltagen lädt der TC Bad Vilbel ein, Damen-Spitzentennis live zu erleben: Fr, 18.05.2018: TC Bad Vilbel – GW Luitpoldpark München So, 10.06.2018: TC Bad Vilbel – TC Großhessenlohe So, 24.06.2018: TC […]

Zum Gedenken an Eckart Wodtke

Plötzlich und unerwartet verstarb am 07.10.2017 unser Ex-Vorsitzender Eckart Wodtke im Alter 78 Jahren.

Neben seinen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten beim TC Cassella war Eckart Wodtke in den Jahren 2008 und 2009 Vorsitzender des Tennisbezirk Frankfurt e.V. In dieser Zeit legte er den Fokus auf die würdevolle Ehrung von verdienten Meistern und das gesellschaftliche Leben im Tennissport. Heute können wir noch sagen: Mit dem Herzen war er für den Tennissport als Familiensport.

         

Offizielle Spendenübergabe der Frankfurter Volksbank

Hofheim 19.10.2017
Frankfurter Volksbank spendet 24.250 € an Vereine
Foto : Jochen Günther / Frankfurter Volksbank
© Jochen Günther – Fotografie www.jgfoto.de
S p e s s a r t s t r. 7 0 F
63477 M a i n t a l – B i s c h o f s h e i m
T e l. 0 6 1 0 9 – 6 0 5 3 7 1 / 7 2 Fa x 7 6
M o b i l 0 1 7 1 – 232 1229
Alle vom Fotografen / jgfoto durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen erfolgen ausschliesslich zu meinen AGB, einzusehen im Internet unter http://www.jgfoto.de

Am Donnerstag, dem 19.10.2017 fand die offizielle Spendenübergabe von 250,- €  der Frankfurter Volksbank zu Gunsten des TBF-Grundschulcups 2017  in der Filiale in Hofheim a.T. statt. Erfreulich war auch die Zusage von Regionaldirektor Rolf Dauterich (Bild Mitte), dass alle – an der Festlichkeit teilbenommene Vereine – zusätzlich noch in diesem Jahr eine Spende von 200,- € für den Jugendsport erhalten werden.

Für die Unterstützung bedanken wir uns bei der Frankfurter Volksbank recht herzlich.

 

 

Wir bedanken uns bei der FNP und Michael Löffler für die Unterstützung unseres Mottos „Mehr Tennis in den Medien“

Hier die Link zu mehreren Artikel in der Frankfurter Neuen Presse (FNP). Die Links sind nicht chronologisch aufgelistet, werden aber ständig aktualisiert.

Umfangreiche Berichte über das Tennisgeschehen im TBF, speziell die Hessenliga und Regionalliga der Damen und Herren:  Weiterlesen

Presseveranstaltung „Tennisoffensive Frankfurt“

„Ich will nicht nur aufschlagen, sondern den Ball auch spielen!“ so Stadtrat Markus Frank auf der Presseveranstaltung „Tennisoffensive Frankfurt-Veränderungen und Chancen“.
Zum zweiten Mal hatte der Tennisbezirk Frankfurt (TBF) mit dem Verein Frankfurter Sportpresse (vfs) zu einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto „Mehr Tennis in den Medien“ zum Hessischen Tennisverband (HTV) auf die Rosenhöhe eingeladen.
Der Fokus der Veranstaltung lag auf der aktuellen Situation des Tennissports und der Vereine in der Sportstadt Frankfurt. Anlass waren die Entscheidung der Stadt, das Sportpark Stadion ab Saison 2018 für den Tennissport zu schließen sowie die jüngsten Entwicklungen der Frankfurter Vereine und ihrer Mitgliederzahlen.
Frank bedankte sich bei Reimund Bucher (TBF) für die vorangegangenen konstruktiven Gespräche. Bucher hatte sich engagiert für seine „Tennisoffensive Frankfurt“ eingesetzt, um eine Kompensation des Tennisstadions und des Leistungszentrums des TBF zu erreichen. Insgesamt ist daraus ein Investitionsprogramm entstanden, von dem der Tennissport in Frankfurt flächendeckend profitieren kann.
Frank informierte zunächst über die bereits angelaufenen und geplanten Bau- und Erweiterungsprojekte der Frankfurter Tennisvereine. Wo bereits konkrete Pläne in der Schublade warteten, konnten kurzfristig erste Erfolge verzeichnet werden. Mit Unterstützung des Sportamts wurden die Genehmigungen beschleunigt und die Zuschüsse zugesagt (z.B. TC Bergen Enkheim: Neubau einer Dreifeld-Tennishalle).
Nach einigen Hochs und Tiefs sei der Tennissport wieder im Aufwind, stellte Frank fest. Ihm liege viel daran, die Baumaßnahmen der Vereine als Investition in die Zukunft zu unterstützen. Frank dankte den Vereinen für ihr Engagement. „Günstiger kann die Stadt nicht investieren“, so Frank, „denn einen Großteil finanzieren die Vereine selbst“. Und weil die Investitionen von den Mitgliedern mitgetragen werden, würden sie auch entsprechend höher geschätzt. Zudem sei es für die Stadt von Vorteil, dass die Vereine ihre eigenen Anlagen auch selbst betreuen. Das spart der Stadt steigende Unterhalts- und Instandhaltungskosten.
Insgesamt sind Fördermittel in Höhe von über 2,2 Mio. Euro für die Bau- und Erweiterungsprojekte der Vereine genehmigt worden. Zudem wurde ein zusätzliches Budget von 1 Mio. Euro bereitgestellt und der maximale Förderzuschuss für Bauprojekte von 40 auf 50 Prozent angehoben. Der höhere Prozentsatz setzt allerdings einen Anteil jugendlicher Mitglieder von 40 Prozent voraus.
Einige Projekte der Vereine sind noch nicht geplant, beantragt oder genehmigt. Frank stellte sich den Fragen und spezifischen Anliegen der Vereinsvertreter. Beispielweise kann der TC Heimgarten mit sechs Plätzen am Huthpark nahe der Friedberger Warte nicht expandieren, da die Anlage von Landschaftsschutzgebiet umgeben ist. Mit der DST-Aktion 2017 konnten weitere 50 Mitglieder geworben werden. Nun ist Aufnahmestopp, weil der Verein der hohen Nachfrage interessierter Neubürger am Frankfurter Bogen nicht mehr gerecht werden kann.
„Ich komme zu Ihnen“, sagte Frank und versprach, die Vereine bei der Suche nach individuellen Lösungen zu unterstützen. Dazu wolle er die Fachleute der betreffenden Dezernate zusammenbringen. So könne ein Gesamtkonzept entwickelt werden, dass die Tennisanlage ökologisch aufwertet und somit den Anforderungen an Umwelt und Tierschutz gerecht werden kann.
Andere Vereine bangen um ihre Mitglieder, obwohl die Mitgliederzahl der Frankfurter Vereine insgesamt seit sieben Jahren steigt. Aktuell gibt es rund 11.500 Mitglieder im Tennisbezirk Frankfurt. Während die großen Vereine von dem steigenden Tennisboom und neuen Wohngebieten profitieren, verlieren kleine Vereine mit weniger Infrastruktur ihre Mitglieder.
Bucher (TBF) wies noch einmal auf die besondere Situation der kleinen Vereine hin. Beispielsweise konnte der DJK SW Griesheim in den letzten zwei Jahren knapp 100 Mitglieder aus dem Europaviertel und dem Römerhof neu werben. Da der Club aber keine Halle hat, wanderten im Winter 2016/2017 30 der neu gewonnenen Mitglieder wieder ab.
Damit besonders die Jugendlichen „am Ball bleiben“ müssen auch flächendeckende Spiel- und Trainingsmöglichkeiten für den Winter gefunden werden. Die Vereine, Mitglieder und Trainer brauchen Planungssicherheit und kurze Wege. Ein Fahrdienst der Eltern kann nicht überall geleistet werden. Bucher sieht aber auch vor allem die kleinen Vereine in der Pflicht: „Es wird Zeit, dass sie sich zusammentun und gemeinsam nach Lösungen suchen.“ Den Westen Frankfurts sieht Bucher als „weißen Fleck des Tennissports“. Neue Wohngebiete, das Europaviertel, Rebstock und Siemensgelände bieten viel Potential. Bucher kündigte zudem Gespräche mit Vereinen an, die bei weniger als 60 Mitgliedern angekommen sind. Angedacht sind neue Initiativen und Projekte in Kooperation mit dem Sportkreis Frankfurt. Neben Spielgemeinschaften, gilt es, spezifischen Angebote für die jeweiligen Stadtteile zu entwickeln oder einen Beitrag zur Jugendarbeit zu leisten. Hier prüft auch die Stadt, ob vorhandene Schul- und Sporthallen für den Tennissport genutzt werden können. „Es wird nicht am Geld scheitern“, ermutigte Frank die kleinen Vereine.
Für Mitgliederwerbung und Öffentlichkeitsarbeit gibt es bereits erfolgreiche Kooperationen, wie Deutschland spielt Tennis, den Grundschulcup, das Familiensportfest, das SKIB Festival  und das Festival4Family. Hier ist die tatkräftige Unterstützung und Beteiligung der Vereine gefordert. Doch wer um Mitglieder wirbt, muss auch Kapazitäten anbieten.
Für die laufende Tennis-Saison 2017 gibt es viele attraktive Anlässe, um für den Tennissport in Frankfurt zu werben.  Bei den Frankfurter Bezirksmeisterschaften qualifizieren sich die Meister für die Hessenmeisterschaften. Zahlreiche Mannschaften spielen in den hohen Klassen, wie Bundes-, Regional- und Hessenliga. Auch in Frankfurt wird Spitzentennis geboten! Damit lässt sich so mancher interessierte Tennisfan auf die Vereinsanlagen locken! Vorausgesetzt die Presse wird informiert. Attraktive Tennisevents und Veranstaltungen  müssen rechtzeitig ankündigt, Programme und Fakten geliefert und Ansprechpartner vor Ort benannt werden.
Zum Abschluss schlug Frank ein weiteres Treffen in ca. 6 Monaten vor. Er würde gerne in einer „Werkstattrunde“ gelungene Projekte vorstellen und gute Ideen voranbringen. Frank liegt viel daran, den vereinsgebundenen Tennissport zu fördern und die Vereinsstrukturen zu stärken. „Die Vereinsfamilie hat so viele positive Nebeneffekte, die kann man nicht mit Geld bezahlen“, so Frank.
Bucher blickt zufrieden auf die erfolgreiche Veranstaltung zurück. Die Resonanz mit etwa 40 Teilnehmern aus Vereinen, Presse und Verband war erfreulich hoch. Besonders die Funktionäre der Vereine des Tennisbezirk Frankfurt waren sehr gut repräsentiert. „Mich freute besonders die konstruktive und offene Diskussion der Vereinsvertreter. Dies macht Mut für die zukünftige Zusammenarbeit von TBF und den Vereinen bei neuen Projekten“, so Bucher.
Die Presse berichtete ausführlich in FAZ und FNP. Auch mit unserem Motto „Mehr Tennis in den Medien“ bleiben wir am Ball.
Text: Anke Westphal
Fotos: Peter Hartenfelser

Berichte zu „Deutschland spielt Tennis“, „Tag der offenen Tür“, etc.

In Kürze werden wir unter „Aus den Vereinen“ die Berichte von den folgenden Vereinen veröffentlichen.
TV Heimgarten, TC Bergen Enkheim, SAFO, FTC Palmengarten, Lichtluftbad, SKG Frankfurt, 1.TC Zeilsheim, TC Kalbach und DJK SW Griesheim. Den Vereinen erst einmal herzlichen Dank für die schnelle Lieferung.

Ich bitte die Vereine auch weiterhin uns entsprechende Berichte zuzusenden. Bitte aber in der Form, wie wir diese dann ohne Überarbeitung veröffentlichen können.

Gruß
Reimund Bucher

Einladung zur TBF-Mitgliederversammlung 2017

Einladung 21022017
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dem Rundschreiben 2-2016 vom 19.12.2016 habe ich unsere Mitgiederversammlung 2017 angekündigt.
Hier nun die offizielle Einladung und einen Auszug aus dem Rundschreiben 2-2016:
Für die Raumplanung/Getränkeversorgung benötigen ein Rückmeldung bis 17.02.2017 – Zu- oder Absage.
Sollten Sie zeitlich verhindert sein, bitten wir Sie einen Vertreter mit der entsprechenden Beglaubigung zu beauftragen.
Die folgenden Personen stellen sich zur Wahl:
• Reimund Bucher Vorsitzender und Schatzmeister
• Ralf Volkmann Sportwart und Spielleiter (1. stellvert. Vorsitzender)
• Reinhold Braun Jugendwart (2. stellvertr. Vorsitzender)
• Horst Sakreida Breitensport
• Anke Westphal Medien, Marketing und Kommunikation
• Madeleine Volkmann Schriftführerin
• Vakant Schulsport
Ich sehe bei folgenden Bereichen Unterstützungsbedarf:
– Schulsport, diese Position ist vakant (hier wäre ein Lehrer, der Tennis spielt, von Vorteil, da Kenntnisse in der Zusammenarbeit  mit dem Schulamt und der Landesbehörde von Vorteil sind). Der Grundschulcup muss in 2017 neu organisiert und finanziert werden.
– Jugendsport  (Unterstützung von Reinhold Braun , Mitarbeit in der Turnierleitung und Mitarbeit bei Trainingscamps oder Turnierfahrten z. B. Detmold)
– Breitensport (Cardio-Tennis und Sportabzeichen, im ersten Schritt Kontaktaufnahme mit den Vereinen: Welcher Bedarf besteht in dem Verein)
– Medien, Marketing und Kommunikation  (Unterstützung von Anke Westphal, Weiterentwicklung und Pflege der Homepage mit WordPress, und Erstellung einer Konzeption für ein ePaper, Intensivierung „Mehr Tennis in den Medien“)
Es ist für uns wünschenswert, wenn sich hierzu entsprechende Interessenten für die Übernahme der aufgeführten Tätigkeiten und Ämter melden würden. Gerne bin ich dann bereit über weitere Details zu informieren.
Die Berichte stehen bis zum ca. 7. Februar 2017 zum Download auf unserer Homepage zur Verfügung.
Der Budgetabschluss 2016 und die Budgetplanung 2017 wird per email an die Präsidenten, Vorsitzenden und Abteilungsleiter rechtzeitig verschickt und nicht auf der Homepage veröffentlicht.
Gruß
Reimund Bucher
Vorsitzender Tennisbezirk Frankfurt e.V.

Auf die „Tennisoffensive Frankfurt“ folgt die „Tennisoffensive Bad Homburg“. Wimbledon ganz nah!!

Artikel aus er FNP vom 13.09.2019

Wir- der Tennisbezirk Frankfurt und seine Vereine – bedanken sich bei dem All
England Lawn Tennis and Crocket Club (AELTC), der Stadt Bad Homburg, der
Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg, dem Tennis Club Bad Homburg, dem Homburger Turngemeinde (HTG) und dem Sportland Hessen für diese tolle Werbung für den Tennissport. Die Region Rhein-Main und deren Vereine werden bei ihrer Werbung für den Tennissport mit dem Spruch „Tennis ist toll und Tennis ist der Familiensport“ mit diesem Event in den nächsten vier Jahren aktiv unterstützt werden.
Hier der Text des Artikels:
Freitag, 13. September 2019, Frankfurter Neue Presse /
Hessen

Das Stadtparlament hat gestern Abend dem Vertragswerk
zur Ausrichtung eines Wimbledon-Vorturniers im Bad
Homburger Kurpark zugestimmt. Damit kann die
Vereinbarung zwischen Ausrichter, Stadt und diversen
weiteren Beteiligten heute unterzeichnet werden.
Vorausgegangen war eine wochenlange Diskussion in der
Kurstadt – und zum Finale ein leidenschaftliches Plädoyer
des Oberbürgermeisters.


VON MATTHIAS KLIEM

Tennis-Stars können kommen

Sport Stadtparlament macht Weg für Wimbledon-
Vorturnier frei – Vertrag soll heute unterzeichnet werden

Die geschichtsträchtige Anlage im Homburger Kurpark wird im kommenden
Juni Schauplatz eines weltweit beachteten Tennis-Spektakels. Foto: Joachim
Storch

Bad Homburg: Es ist angerichtet. Am Donnerstagabend hat
das Stadtparlament mit großer Mehrheit ein Vertragswerk
abgesegnet, das die Kurstadt weltweit in die Schlagzeilen
bringen wird. Wenn vom 20. bis 27. Juni 2020 mehrere
Weltklasse-Tennisspielerinnen im Kurpark aufschlagen
werden, dann wird dieses Spektakel in rund 120 Länder
gesendet werden. Die Austragung eines Vorturniers für das
legendäre Damen-Turnier in Wimbledon dürfte den
Bekanntheitsgrad der Taunus-Stadt stark erhöhen – dennoch
wurde das Thema in Politik und Bevölkerung über Wochen
kontrovers diskutiert.

Gestern Abend dann die Entscheidung: Während drei von
sechs Grünen-Abgeordneten gegen das umfassende
Vertragswerk stimmten und die BLB-Fraktion sich enthielt,
votierten die übrigen Parlamentarier dafür. Schon am
heutigen Freitag soll die Vereinbarung von Vertretern des All
England Lawn Tennis and Crocket Club (AELTC), der Stadt, der
Kur- und Kongreß-GmbH, des Tennis Clubs Bad Homburg
und der Homburger Turngemeinde (HTG) unterzeichnet
werden. Darin ist festgelegt, dass in Bad Homburg bis 2024
jährlich das Vorturnier zum WTA-Turnier in Wimbledon
ausgetragen wird, welche Flächen dafür zur Verfügung
gestellt werden und wer welchen Teil der Kosten trägt.

„Einmalige Chance“

In der Sitzung der Stadtverordneten im Bürgerhaus Kirdorf
wurde schnell klar, dass in der Homburger Politik eine breite
Mehrheit hinter dem Projekt steht. FDP-Fraktionschef Philipp
Herbold forderte die Parlamentarier auf, mutig zu sein und
die sich bietende Gelegenheit zu ergreifen. Für die SPD
machte Jürgen Stamm deutlich, dass die Risiken
überschaubar seien und der Beneft „erheblich größer“. Die
leidenschaftlichste Rede aber hielt OB Alexander Hetjes
(CDU), der von einer einmaligen Chance sprach – zumal die
Kurstadt bislang viel zu wenig aus ihrer großen Tennis-
Historie gemacht habe. Auch BLB-Fraktionschef Armin
Johnert stellte nicht in Abrede, dass sich Homburg eine große
Chance biete. Die Enthaltung seiner Fraktion begründete er
unter anderen mit ofenen Fragen bezüglich der
Verkehrslenkung. Die Grünen machten derweil fehlende
Transparenz bei den „tatsächlichen“ Kosten für ihr
uneinheitliches Abstimmungsverhalten geltend.

Die vorangegangene Diskussion in Politik und Bevölkerung
hatte sich vor allem an baulichen Maßnahmen und
befürchteten Beeinträchtigungen für Anwohner entzündet.
Zwischenzeitlich war geplant, Ersatzplätze für den
beeinträchtigten Tennis Club (TC) auf der Spielbank-Garage
zu errichten. Dagegen hatten sich Betreiber und Bewohner
des angrenzenden Senioren-Wohnheims gewandt. Sogar eine
Unterschriftenaktion gegen Sandplätze und Traglufthalle auf
dem Parkhaus-Dach war gestartet worden. Die Pläne wurden
schließlich fallengelassen.

Ein weiteres großes Hindernis war dann am Dienstag dieser
Woche aus dem Weg geräumt worden. Die Stadt einigte sich
mit dem Landesamt für Denkmalpfege und der Unteren
Wasserschutzbehörde über die Errichtung zweier zusätzlicher
Rasenplätze im Kurparkbereich. Demnach sollen die beiden
Plätze, die als Turnierplätze zusätzlich zum Center-Court auf
dem Gelände des TC Bad Homburg notwendig sind, nun am
Rande des Kurparks angelegt werden (siehe auch Box). Im
Gespräch war zuvor auch eine Fläche vor der berühmten
Thai-Sala, die vor allem der Denkmalschutz als kritisch
betrachtete.

Kerber als Botschafterin

Der AELTC ist zusammen mit der Schweizer Agentur Perfect
Match und dem Management der deutschen Spitzenathletin
Angelique Kerber Veranstalter des Homburger Turniers. Die
ehemalige Nummer eins der Weltrangliste, die Siege in
Wimbledon, bei den Australien Open und den US Open
vorzuweisen hat, soll denn auch als „Turnierbotschafterin“ für

die Wettkämpfe in Bad Homburg fungieren und natürlich
auch selbst antreten.

Die Kurstadt bietet sich nicht zuletzt aufgrund ihrer großen
Tennis-Historie als Austragungsort an. Schon im Jahr 1876
hatten hier englische Kurgäste Bälle über das Netz gespielt.
Der Tennisplatz im Kurpark, auf dem sich heute die Anlage
des Tennis Clubs Bad Homburg befndet, ist somit der älteste
auf dem europäischen Kontinent.


Fragen & Antworten

Wo wird gespielt?

Für das eigentliche Vorturnier werden drei Rasenplätze
benötigt. Der Center Court wird sich auf der Anlage des
Tennis Clubs im Kurpark befnden, zwei weitere Rasenplätze
sollen auf einem Rasen zwischen Kisselefstraße, Paul-Ehrlich-
Weg und Kaiser-Wilhelms-Bad angelegt werden.

Wo wird trainiert?

Für das Training der Spielerinnen während des Turniers
werden drei weitere Rasenplätze benötigt. Sie sollen auf dem
Gelände der Homburger Turngemeinde am Niederstedter
Weg angelegt werden.

Welche Kosten entstehen?

Die Stadt geht für die Errichtung der sechs Plätze von Kosten
in Höhe von über 1,4 Millionen Euro aus. Davon trägt der
Veranstalter AELTC den Großteil. Der Anteil von Land und
Stadt ist auf 550 000 Euro gedeckelt, wobei der städtische
Beitrag (maximal 250 000 Euro) aus den Erlösen der
Spielbank gezahlt wird. Noch nicht bezifert sind die
Ausgaben für die Ersatzplätze für den Tennis Club.

Was hat es mit den Ersatzplätzen für den Tennis Club auf
sich?

Weil durch das Turnier der eigentliche Spielbetrieb über
mehrere Wochen stark beeinträchtigt ist und zudem ein
Spielfeld auf der Anlage des Tennis Clubs dauerhaft in einen
Rasenplatz umgewandelt werden soll und damit für den
Wettkampfbetrieb (bei dem auf einheitlichem Untergrund
gespielt werden muss) ausfällt, soll Ersatz „in fußläufger
Nähe“ geschafen werden. Dafür ist die Fläche vorgesehen,
auf der sich zurzeit der Parkplatz von Kur Royal Aktiv und
Tennis Club befindet. Die Überlegung, die Ersatzplätze auf
dem Dach des Spielbank-Parkhauses anzulegen, wurde ad
acta gelegt

Wir gratulieren dem TC Bad Vilbel H50 „Das Triple geschafft“

Das Triple geschafft – Die Herren 50 des TC Bad Vilbel holen dritte Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Folge.

Die Herren 50 Mannschaft des TC Bad Vilbel, der geschäftsführende Vorstand, das Trainer-Duo und der Team-Sponsor.


Der 01.09.2019 war ein denkwürdiger Sonntag für die Herren 50 des TC Bad Vilbel und das direkt nach den Feierlichkeiten zum 60- jährigen Jubiläum des Vereins.

ln den Final-Einzeln gegen den Ratinger TC GW stand es schon fast uneinholbar 2:4. Es sah alles nach einem Ratinger Erfolg aus. Doch eine clevere Doppelaufstellung und ein unbändiger Wille zum Erfolg führte am Ende doch noch zum Happy-End. Das dritte Doppel holte relativ deutlich ein 6:1; 6:2. Das zweite Doppel mit Haarhuis und Rummel hatte mehr Mühe. Dort stand am Ende ein 6:3; 7:5. Nach einer zwischenzeitlichen 5:2 Führung musste das Spitzendoppel ein 5:7 hinnehmen. Satz Zwei war ein 7:5 Krimi. Der Matchtiebreak brachte die 10:5 Erlösung. Damit sicherten sich die Herren 50 des TC Bad Vilbel doch noch das 5:4 und damit die dritte Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Folge. Ein toller Erfolg!

Helmut Herbolsheimer, TC Bad Vilbel

Wetterauer Zeitung, 01.09.2019, Michael Nickolaus

TC Bad Vilbel: Mit spektakulärem Comeback zur deutschen Meisterschaft

Die Tennis-Herren 50 des TC Bad Vilbel haben den deutschen Titel verteidigt; auf eine spektakuläre Art und Weise.

Der Artikel steht unter folgendem Link: https://www.wetterauer-zeitung.de/sport/lokalsport/vilbel-spektakulaerem-comeback-deutschen-meisterschaft-12964115.html