Damen von TC Bad Vilbel in 2016 in der Regionalliga

Die Damen vom TC Bad Vilbel gewinnen erst souverän die Hessenmeisterschaft und setzten sich dann in einem spannenden Aufstiegsspiel zur Regionalliga durch.
Der TBF-Vorstand gratuliert aufs herzlichste und wünschen viel Spaß und Erfolg für 2016

Nach einem überaus nervenaufreibenden und bis zum letzten Ballwechsel spannenden, entscheidenden Doppel konnte die Damenmannschaft mit allen Betreuern und Unterstützern die Arme in die Höhe reißen und sich zum Aufstieg beglückwünschen!

Der Tag auf der Anlage des Württemberg-Meisters TC BW Vaihingen-Rohr begann vielversprechend, da wir nach vier gespielten Einzeln mit 3:1 führten. Julia Terziyska, an Position zwei spielend, gewann ihr Einzel gegen die, in der Weltrangliste zwei Plätze vor ihr rangierende (Position 341), Yvonne Cavalle-Reimers mit 6:3 6:2. Hierbei zeigte sie beeindruckend die Wichtigkeit, auf den Punkt fit zu sein und Anspannung und Adrenalin perfekt umzusetzen. Unsere Nummer vier, Zoe Schmidt unterlag denkbar knapp Carmen Schultheiß mit 5:7 5:7, wobei diese Begegnung eine Neuauflage der diesjährigen Erstrundenpartie der deutschen Jungendmeisterschaften war. Hierbei unterlag Zoe ebenfalls eng mit 6:7 5:7 gegen Schultheiß, der späteren Deutschen Vize-Meisterin der Juniorinnen U16. An Position 6 komplettierte Monika Stanikova die erste Runde der Einzelbegegnungen. Bereits in den letzten zwei Jahren spielte sie im Juniorinnen- und Damenbereich für unseren Verein und konnte mit ihrem Sieg am vergangenen Samstag gegen Fabienne Holz mit 6:3 7:6 nicht nur ihre lupenreine Einzelbilanz von nunmehr 28:0 beibehalten, sondern auch den sehr wichtigen zweiten Punk zu dem Zeitpunkt für uns sichern.

Nach einer sportlich fragwürdigen Aufgabe der an Position 1 spielenden Gegnerin Christina Shakovets bereits nach einem gespielten Punkt (aufgrund einer bereits bestehenden Rückenverletzung), konnte unsere Nummer 1, Florencia Molinero, kaum warmgespielt, wieder den Platz verlassen. Nach der erwähnten 3:1 Führung musste sich leider unsere stets kämpfende Nummer 3, Miriam Siljic, mit 5:7 3:6 gegen die Russin Alona Fomina geschlagen geben. Wobei hier angemerkt werden muss, dass die 10 Jahre ältere Russin bereits viel Erfahrung auf der Tour vorweisen kann und sich im Mai diesen Jahres auf Position 578 wiederfinden ließ. Sarah Nikocevic, unsere Nummer fünf, wurde unglücklicherweise von Emily Seibold, der letztjährigen deutschen Meisterin der Juniorinnen U14, mit 3:6 4:6 bezwungen.

Somit lief es nach einem 3:3 Zwischenstand auf ein packendes Finale in den Doppeln hinaus. Anders als in den Landesligen Hessens und Württembergs ist es in den Regionalligastatuten gestattet, eine Spielerin, die ihr Einzel nach mindestens einem gespielten Punkt aufgeben muss, wieder einzusetzen. Wobei die Spielerin jedoch zu Beginn des Spiels spielfähig sein muss. Diese Regelung sollte sich als bezeichnend erweisen. Im zweiten Doppel spielten Zoe Schmidt und Sarah Nikocevic gegen Shakovets, die im Einzel aufgeben musste und Lorena Osuna-Arndt, welche neu für die Doppel eingesetzt wurde. Beide Spielerinnen des TC BW Vaihingen-Rohr waren offensichtlich nicht fit, was die oben genannte Regelung in Frage stellt. Dies schmälert keinesfalls die überragende Leistung von Zoe und Sarah, die das Doppel mit 6:0 6:0 gewannen. Das dritte Doppel, besetzt mit Monika und Inasse Hamouti, neu für die Doppel eingesetzt, hatte es schwer gegen das überaus eingespielt Doppel Schultheiß / Seibold und unterlag leider klar mit 2:6 0:6. Jedoch benötigten die Gegnerinnen sieben Matchbälle, um das Spiel zu beenden. Mit dem an Spannung nicht zu überbietenden Stand von 4:4 strömten alle Zuschauer zum ersten Doppel. Hier spielten Julia und Florencia gegen Cavalle-Reimers / Fomina. Nachdem die Gastgeber den ersten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnten, liefen unsere Mädels zur Höchstform auf und konterten mit 6:2 mit zweiten Satz. Nun sollte der Aufstieg in einem einzigen Champions-Tiebreak entschieden werden. Diesen Thriller konnten Julia und Florencia in einem erstklassigen Doppel nach den Zwischenständen von 4:1 und dann wieder 4:6 mit einem finalen 10:6 für sich entscheiden. Danach liefen bei vielen die Tränen und die Anspannung fiel bei allen Beteiligten ab.

Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei allen lieben Unterstützern, die während der gesamten Saison zahlreich mit dem Team mitgefiebert haben und im Speziellen, den vielen Fans, die die längere Reise nach Stuttgart auf sich genommen haben. Ebenfalls möchte wir uns bei unserm einzigarten Trainerstab um Larry Cooper, Tobias Schade und Dorin Grigoras bedanken, die, mit Ausnahme von Dorin´s wohl verdientem Urlaub, kein einziges Spiel von uns verpassten. Des Weiteren vielen herzlichen Dank an unseren Präsidenten, Dirk Hinkel, für die tatkräftige Unterstützung, ohne die diese Leistung nicht möglich gewesen wäre.
Unser gesamter, beispiellos großer Kader, bestehend aus zehn Spielerinnen, zeichnet sich durch einen einmaligen Team Spirit aus, mit dem wir mehr als einmal einen möglichen Heimvorteil der Gegner bei Auswärtsspielen zu Nichte gemacht haben. Zuletzt nochmal ein großes Dankeschön und Gratulation an dieses wundervolle Team: Florenica Molinero, Julia Terziyska, Miriam Siljic, Zoe Schmidt, Maxine Schmidt, Sarah Nikocevic, Michelle Fetzer, Monika Stanikova, Inasse Hamouti und meine Wenigkeit.

Masha Vietmeier, MF

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