Familiensportfest im Stadion am Brentanobad und Bildergalerie von der Siegerehrung Grundschulcup

Ein Beitrag aus der Frankfurter Neuen Presse von ELISA KAUTZKY vom 3. Juli 2017

Familienfest im Brentanobad und Stadion am Brentanobad
Pure Freude für Groß und Klein
03.07.2017 :Von ELISA KAUTZKY

Grauer Himmel, Regenschauer und leere Flächen – so haben sich die Besucher das 6. Familiensportfest im Brentanobad sicher nicht vorgestellt. Warum es sich für einige Besucher dennoch gelohnt hat, zu kommen.

Rödelheim.
Ob Fußball, Tennis oder Aikido – am Samstag konnten große und kleine Frankfurter auf dem Familiensportfest im Brentanobad und dem nahe liegenden Stadion mal in Ruhe alle möglichen Sportarten ausprobieren. Zum sechsten Mal luden rund 40 Frankfurter Vereine dazu ein, ihre Sportart einmal kennenzulernen und so einen Lieblingssport zu finden.
Doch schon zur Eröffnung fallen die ersten Regentropfen auf den grünen Rasen des Stadions und führen zur Absage des geplanten Fallschirmsprungs. „Wir hatten auch schon 10 000 Besucher bei gutem Wetter“, betont der Schirmherr und Sportdezernent Markus Frank (CDU). „Leider können wir das Wetter ja nicht beeinflussen.“ Doch Familie Kraschinski schreckt schlechtes Wetter nicht ab. „Wir waren auch letztes Jahr hier und fanden es damals schon so toll“, erzählt Magdalena, die mit ihren zwei Töchtern gekommen ist. „Die beiden turnen, tanzen und spielen Tennis, doch dieses Jahr trauen sie sich endlich mal, auch etwas anderes auszuprobieren“, sagt die 48-Jährige stolz.
Währenddessen haben sich die 10-jährige Fanny und ihre 6-jährige Schwester Pauline den nächsten Sport ausgesucht: Hockey. In ihren pinken Regenjacken flitzen sie von einer Seite zur anderen und versuchen abwechselnd Tore zu schießen, während ihre Mutter sie anfeuert und ein paar Fotos macht.
Tanz gegen den Regen
Auf der Bühne läuft derweil die Eröffnungsshow der Cheerleaders von den Frankfurt Pirates. In schwarz-weiß-goldenen Kleidchen hüpfen und drehen sich die jungen Mädchen zum Takt der Musik. Es scheint, als wollten sie den Regen mit ihren goldenen Pom-Poms und dem strahlenden Lächeln einfach wegtanzen. Langsam tummeln sich immer mehr Besucher vor der Bühne. Auch Familie Califice ist gerade dazugekommen. „Wir müssen uns erstmal umschauen“, erklärt Vater René. Seine 6-jährige Tochter Tamara sei bereits eine begeisterte Schwimmerin. „Jetzt müssen wir nur noch etwas für unsere kleine Theresa finden“, ergänzt seine Frau Nathalie.
Ein auffälliger Stand ist der des Aikido-Frankfurt in Rödelheim. Auf einer grünen Matte stehen sich zwei Aikido-Kämpfer mit einem Holzstab gegenüber und führen mit genügend Abstand ihre Schrittfolgen aus. „Aikido ist eine japanische Kampfkunst und fördert die Selbstbehauptung, die Körperkoordination und die Ausstrahlung“, erklärt die 58-jährige Gabi Ollmann.
Sie trägt einen weißen Anzug mit dunkelblauer Schürze. Gemeinsam mit ihrem Mann unterrichtet sie diese Kampfkunst, die aber weniger zur Selbstverteidigung diene. „Aikido kann man bis ins hohe Alter machen, wir suchen aber vor allem noch 20- bis 30-Jährige Mitglieder“, betont Ollmann und macht sich wieder bereit zum Kampf.

Kleinfeldtennis für Kinder
Neben weiteren Ständen vom Rugby-Verein über Volleyball kommt besonders die kleine Tennisanlage gut an. Die Kinder stehen hier Schlange, um auch einmal einen Ball zu schlagen. „Dieses Kleinfeldtennis eignet sich besonders für Kinder, da die Bälle weicher und die Schläger leichter als gewöhnliche sind“, erklärt Thomas Drohmann, Inhaber der Tennisschule Sport Marketing Drohmann (SMD). Auch der 7-jährige Max spielt gerne Tennis. „Wir waren vor kurzer Zeit schon bei einem Tennisturnier mit der Schule und wollten heute nach weiteren Möglichkeiten in Frankfurt gucken“, erklärt seine Mutter Christina Kaiser. Max habe auf dem Fest davor schon Volleyball, Ringtennis und Hockey ausprobiert. Jetzt muss er sich nur noch entscheiden.

Wer nach dem ganzen Sport noch etwas Kraft hat und sich nicht schon auf der Food-Meile stärken will, nutzt das Angebot der Sportklinik Frankfurt. Dort können Freiwillige eine Leistungsdiagnostik machen lassen. „Der Proband fährt so lange, bis er nicht mehr kann auf dem Ergometer, während wir ein EKG machen“, erklärt Lars Bodammer, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Der 28-jährige Tobias Schmalriede probiert das gleich mal aus. 150 Watt leistet er auf dem Ergometer. Seine Stärke sei eher Ausdauer als Kraft. Und die kann er in den nächsten Minuten, wenn nicht gar Stunden – beweisen, bis er eben nicht mehr kann.

Foto: Rainer Rueffer—Frankfurt am Main

Spiegelglatt wurde es für die jungen Aikido-Kämpfer beim Familienfest im Brentanobad trotz verregneten Wetters glücklicherweise nicht.

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Außerdem hier die Bildergalerie (Fotostudio Michael Haun-Bad Nauheim) vom gesamten Familiensportfest, inkl. der Siegerehrung vom Grundschulcup:

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