„Vereine sind besser, schneller, kreativer und schaffen Infrastruktur!“ So fasste Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt, die erfolgreiche Entwicklung der Projekte der „Tennisoffensive Frankfurt“ zusammen.

Der Tennisbezirk Frankfurt (TBF) hatte zu seiner diesjährigen Presseveranstaltung „Mehr Tennis in den Medien“ mit dem Verein Frankfurter Sportpresse (VfS) unter dem Motto „Tennisoffensive Frankfurt: Blick zurück – Blick nach vorn“ in den Höchster Tennis- und Hockey-Club eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Bau- und Erweiterungsprojekte der  inzwischen 19 von 38 Frankfurter Tennisvereine.

Roland Frischkorn hob den Beitrag und die Eigenleistung der Tennisvereine zu Mitgliederzuwachs und Sport-Infrastruktur in der Sportstadt Frankfurt hervor. Wichtig für die Sportentwicklung in Frankfurt sei eine gegenseitige Unterstützung und Kooperation auf Augenhöhe. Wenn vereinsverantwortliche Pläne entwickeln und umsetzen, bringe das auch die Sportstadt Frankfurt voran. Roland Frischkorn bedankte sich für das Engagement der Vereine und plädierte für eine weiterhin gute und intensive Zusammenarbeit.

Walter Mirwald, 1. Vorsitzender des Vereins Frankfurter Sportpresse (VfS), warf in einem Interview mit Reimund Bucher einen Blick zurück auf die Entwicklung der „Tennisoffensive Frankfurt“. Die gute Zusammenarbeit von Tennisbezirk und den Journalisten hat maßgeblich zu mehr Präsenz und Aufmerksamkeit der „Tennisoffensive Frankfurt“ in Presse und Öffentlichkeit beigetragen.

Im Rahmen der „Tennisoffensive Frankfurt“ unterstützt die Stadt Frankfurter Tennisvereine, die in ihre Infrastruktur investieren. Mit Zuschüssen von bis zu 50% für den Bau von neuen Außenplätzen, Traglufthallen oder festen Tennishallen soll ein flächendeckender, vereinsgebundener Tennissport in den Stadtteilen gefördert werden. Das erfordert viel Eigeninitiative und Engagement der Vereine und ihrer Mitglieder. Für die Stadt und ihre Tennisvereine entsteht eine WIn-Win-Situation. Einen Großteil der Projekte finanzieren die Vereine selbst. Und weil die Investitionen von den Mitgliedern mitgetragen werden, werden sie auch höher geschätzt. Zudem ist es für die Stadt von Vorteil, dass die Vereine ihre eigenen Anlagen auch selbst betreuen. Das spart der Stadt steigende Unterhalts- und Instandhaltungskosten.

Voraussetzung für die Fördermittel sind u.a. steigende Mitgliederzahlen und ein Anteil jugendlicher Mitglieder von mindestens 40%. Mit kurzen Wegen und zielgruppenorientierten Angeboten tragen die Vereine viel zur Jugendarbeit bei, vermitteln Werte auf spielerische Art und Weise und unterstützen die Schulen, z.B. mit Sportangeboten und bei der Ganztagsbetreuung.

Dank der Förderung der Stadt hat dem informativen Austausch der Vereine, hat die „Tennisoffensive-Frankfurt“ inzwischen zahlreiche erfolgreiche Projekte in den Vereinen vorangetrieben. In großer Runde stellten die Vereinsvertreter den Stand ihrer Bau- und Erweiterungsprojekte vor.

Gastgeber der Veranstaltung war der Höchster Tennis- und Hockeyclub. Die Neugestaltung der Anlage des Höchster Tennis- und Hockey-Club ist das bisher größte Projekt der Frankfurter Vereine. Vereinspräsident Dr. Wolfgang Hofmann stellte vor, was er und seine Mitstreiter nach einem „Renovierungsstau“ und vielen Gesprächen in der „Zukunfts-AG“ des Clubs erarbeitet haben. Im Ergebnis ist der 120 Jahre alte Höchster THC seinen sportlichen Traditionen mit Tennis und Hockey treu geblieben. Der Vereinspräsident betont, dass so ein Projekt nur mit vereinten Kräften und dem Engagement viele Mitglieder umzusetzen ist.

Während des gemeinsamen Rundgangs auf der Anlage und dem anschließenden Abendessen war wieder viel Gelegenheit für Austausch und neue Kontakte.

Alle Beteiligten, Gastgeber und Gäste waren stolz und mehr als zufrieden mit der Veranstaltung. Die Resonanz von mehr als 40 Teilnehmern aus Politik, Vereinen, Presse und Verband war erfreulich hoch. Besonders die Funktionäre der Vereine des Tennisbezirk Frankfurt waren sehr gut repräsentiert. „Der konstruktive und offene Austausch zwischen der Stadt Frankfurt und den Vereinsvertretern macht Mut für die zukünftige Zusammenarbeit und neue Projekte“, so Bucher.

Auch mit unserem Motto „Mehr Tennis in den Medien“ bleiben wir am Ball.

 (Siehe auch untenstehenden Artikel in der FNP vom 23.05.2019)

„Tennisofffensive schafft Infrastruktur“, Frankfurter Neue Presse, 23.05.2019

Der Arteikel steht unter folgendem Link:

Tennisoffensive schafft Infrastruktur, FNP, 23.05.2019

„Tennisbezirk startet Offensive“, Statdtteilabzeiger Frankfurter Westen, 28.05.2019

Der Artiekl steht unter folgendem Link:

https://www.stadtanzeiger-west.de/category/aus-den-vereinen/