Sehr geehrte Damen und Herren,

wie richtigerweise dargelegt, trifft § 28b Abs. 1 Nr. 6 IfSG Regelungen für den Sport, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner/innen in einer Kommune an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegt. Dabei wird bei der Sportausübung von Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres verlangt, dass Anleitungspersonen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde (gemeint dürfte hier das Gesundheitsamt sein) ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen.

Das Gesundheitsamt gibt hierzu folgende Stellungnahme ab:

  1. Als anerkannte Tests kommen auch Selbsttests infrage. Diese können, wenn es organisatorisch bevorzugt wird, auch von den Sportvereinen unter Aufsicht von vorher eingewiesenen und geschulten Personen angeboten werden. Dabei sollten die Örtlichkeiten und der Ablauf die hygienischen Voraussetzungen erfüllen und ggf. Arbeitsschutzmaßnahmen beachten.
  1. Bei positiven Testergebnissen sollte umgehend eine professionelle PCR-Testung erfolgen. Hierfür stehen diverse Testzentren und –anbietende zur Verfügung. Bis zum Vorliegen des endgültigen PCR-Ergebnisses sollten sich Betroffene vorsorglich in die häusliche Absonderung begeben, um eine mögliche Infektion anderer Personen zu verhindern.
  1. Eine Vorlage oder Anzeige negativer Testergebnisse beim Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Die Ergebnisse sind von den Anleitungspersonen lediglich mitzuführen, um sie bei Bedarf vorzeigen zu können.

Stadt Frankfurt am Main

– Der Magistrat –