Die Hobbyrunde im Tennisbezirk Frankfurt

Viele Tennissportler/innen spielen aus verschiedenen Gründen nicht in Meden-Mannschaften, möchten sich jedoch durchaus gern dem sportlichen Wettstreit stellen, nur eben in einer entspannteren Atmosphäre.

Für all jene besteht im TB Frankfurt seit 1998 die „Hobbyrunde“, in der Spieler/innen aus vielen Vereinen während der Sommerferien Mannschaftsspiele gegen andere Clubs austragen. Sie bietet all denen, für die der sportliche Wert der Spiele von Bedeutung ist, die andererseits jedoch auch das Soziale, das Entspannte und das Freundschaftliche am Tennissport als wichtig erachten, eine wunderbare Gelegenheit, Sport, Wettkampf und geselliges Beisammensein aufs Beste zu verbinden.

Mehr als nur Hobby
Der Begriff „Hobbyrunde“ mag darauf hindeuten, dass hier nur reine Freizeitspieler-/innen das Bild bestimmen. Ja, jedoch werden sie ergänzt durch Spieler/innen, die vorher viele Jahre in Meden-Teams aktiv waren oder noch sind. Diese Mischung ermöglicht gutes Tennis auf teils hohem Niveau.

Tennis-Anfänger/innen gibt es in der Hobbyrunde kaum. Es existiert eine Selbstregulierung der Teams, ihre noch im Anfängerstadium befindlichen Clubkameraden/innen nicht zu überfordern, andererseits aber auch keine Spieler/innen zu nominieren, die in höherklassigen Meden-Mannschaften gemeldet sind und ihre Gegner/innen in der Hobbyrunde einfach nur vom Platz fegen würden.
Das wäre mit der Philosophie der Hobbyrunde nicht vereinbar.

Balance zwischen Sport und Geselligkeit
Der Kerngedanke der Hobbyrunde ist die Balance zwischen Sport und Geselligkeit. Gespielt wird nach dem üblichen Reglement, nur wurden einige Bestimmungen etwas gelockert.

In der Hobbyrunde gibt es neben dem Damen- und Herren-Doppel (in der Woche ab 17 Uhr) auch Mixed Mannschaften (samstags 15 Uhr).
Ab dem 18. Lebensjahr und bis zur LK 20 darf jede/r dabei sein.
Grundsätzlich werden 2 Gewinn- Sätze gespielt.
Die ersten beiden Sätze sind beendet, wenn eine Mannschaft 6 Spiele gewonnen

hat.
Ein dritter Entscheidungssatz wird als Match-Tiebreak bis 10 Punkte ausgetragen.

Durch das Instrument der „Spielgemeinschaft“ wird Spieler/innen aus unterschiedlichen Clubs ohne eigene Hobbyrundenmannschaft die Möglichkeit geboten, sich zu einer Mannschaft zusammenzuschließen oder sich an eine bereits Bestehende zu wenden und so an der Hobbyrunde teilzunehmen.

Der „vierte Satz“
Der 4. Satz besteht aus dem gemeinsamen Abendessen nach den Spielen, zu denen regelmäßig die gastgebende Mannschaft einlädt. Dieser Aspekt ist ebenso wichtig wie der sportliche Erfolg.

Über die Hobbyrundenspiele während der Sommerferien hinaus werden über das Jahr verteilt, drei Turniere veranstaltet, bei denen die Teilnehmer/innen in mehreren Runden in gemischten Doppeln mit jeweils zugelosten Spielpartnern/innen gegeneinander antreten.
Die Saison beginnt im März mit einem Hallenturnier und setzt sich mit dem Auftaktturnier vier Wochen vor Beginn der Hobbyrunde fort. Nach Ende der Hobbyrunde im September gibt es ein Abschlussturnier.
Stets kommen zwischen 50 und 60 Teilnehmer/innen zusammen, spielen das Turnier und lassen den Abend in großer Runde gemütlich ausklingen, nicht ohne dass die Sieger/innen geehrt und mit Preisen bedacht werden. Zudem erhält jede/r Teilnehmer/in ein Souvenir.

Ein Organisationsteam mit viel Engagement
Organisiert wird die Hobbyrunde von einem Team aus sieben Personen, die mit großem Engagement
-und mit dem Ziel stets weitere Mannschaften aus dem TB Frankfurt zu gewinnen-,
dafür sorgen, dass der Zuspruch seit 1998 sehr groß ist.

Es ist eine Freude zu sehen, wie reibungslos und vertrauensvoll das Team zusammenwirkt, wie eingespielt die Organisation bei Turnieren abläuft und wieviel Initiative und Kreativität das Team einbringt.

Der Tennisbezirk Frankfurt hat viel Freude an seiner erfolgreichen Hobbyrunde. Er unterstützt das Team dabei, auch in den kommenden Jahren dafür zu sorgen, dass die bisherigen Hobbyspieler/innen der Frankfurter Tennisclubs ihren Teams und den Sportkameraden/innen aus anderen Vereinen weiterhin die Treue halten und weitere Vereine für die Hobbyrunde zu  gewinnen.

Caren Schade